Gallien

Karte Ostgallien aus der Ausstellung Schloss Sinzig

Die Region, die die Römer als Gallien (Gallia belgica) bezeichneten, war das Siedlungsgebiet der europäischen Bevölkerung westlich des Rheins von der Nordsee bis zu den Pyrenäen und den Alpen. Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass kein zentrales Staatsgefüge oder Staatsorgan existierte, sondern die Menschen in regionalen Stammeszugehörigkeiten, bzw. Gauen lebten, die von Fürsten/Häuptlingen, meist aus einer Kriegerkaste, geführt wurden. Die Funde zeigen aber, dass es eine gemeinsame Kulturbasis vom Atlantik bis nach Osteuropa gab. Man kann annehmen, dass die geistige Führung, die Geschichte und besondere Kenntnisse, z. B. der Astronomie, des Kalenders und medizinische Kenntnisse um Heilkräuter von einer geistigen Elitekaste, von uns heute Druiden genannt, ausgeführt wurde. Man kann sich denken, dass die Druiden als politische Berater oder selbst als Fürsten fungierten.


Karte der Eifel - Arduenna Silva
Silva bedeutet sowohl Wald als auch Wildnis (jedenfalls im Spanischen) und
"ard" genau wie in "Ardinigo"/Erden soviel wie hoch, steil. Tja... wie hiess die Region südlich davon, der Hunsrück? Ist aus dem ...uenna... vielleicht der "Huns" entstanden? Es gibt keine ordentliche Namensüberlieferung.

 
Ein typisches Gelände für eine verteidigbare Höhensiedlung, bzw. Oppidum



Modellansicht für ein bebautes Terrain


Die keltische Mauerkonstruktion aus Holzgerüst und Stein

Da die Kelten anscheinend keine eigenen schriftliche Überlieferung kannten, könnte es sein, dass - ähnlich - wie in Afrika, die Historie und das Kulturwissen in auswendig gelernten Texten oder Gesängen weiter gegeben wurden. Schon während der Romanisierung wurden wohl die geistigen Führer des Volkes gejagt, um die Wurzeln der keltischen Kultur zu untergraben und die Romanisierung zu vereinfachen. Die Ausbreitung des Christentums und die Verfolgung des "Heiden"tums in der Spätantike, hat wohl auch die letzten Rest der keltischen Kulturüberlieferungen ausgemerzt. Nur steinerne Zeugen, Gräber und Grabbeigaben, antike Bergwerke und Werkstätten zeugen vom hohen Kultur- und Handwerksvermögen der keltischen Kultur.

 
keltische Häuser (Bliesbrück-Reinheim) 
 
 
   keltischer Backofen


keltische Goldmünze

Die historisch den "Kelten" zuordenbare Periode beginnt so etwa ab 800 vC in der Eisenzeit
Ab 600 vC gab es wohl auch in der Eifel Höhensiedlungen und Fürstensitze der Hunsrück-Eifel-Kultur, ähnlich wie am Glauberg.

Nutzung der Kultanlage/Kalenderkreis am heutigen Goloring; dort sind archäologisch begrabene Gräberfelder und Großhügelgrabbauten zu finden. Um den Goloring herum sind zu dieser Zeit größere Siedlungsverbände im Umfeld nachgewiesen.

(Literaturverweise für die astronomische Ausrichtung des Golorings zu den alten Feiertagen/astronomischen Fixdaten unter

Wolfgang Zäck/Schnee von Gestern)

Vermutlich gab es auf dem Karmelenberg (direkt auf der anderen Seite der heutigen Landstrasse) bis 300 vC (Latènezeit) einen Adelssitz.


Von den ursprünglichen keltischen Naturheiligtümern ist heute praktisch nichts mehr zu sehen. Sie wurden entweder zerschlagen, ausgekratzt, abgerissen, gefällt, überbaut, verbrannt. Nur die romanisierten kultischen Hinterlassenschaften kann man heute noch ausgraben oder besichtigen.

   

                                                     keltische Hirschkopfstatue

                          


römische Tempelanlage im Irmienenwingert


Heiligtum der Treverer-Kelten in Trier im oberen, stadtseitigen Hang des
heutigen trierer Martberges im gallo-römischen Stil

Die Bank und der Altar aus der ersten Hälte des 3. Jahrhunderts standen an der Strasse, die zum Tempelbezirk im Irminenwingert/Trier führt. Beides war, wie die Inschrift auf der Rückseite der Bank und auf dem Altarstein erzählt, der Delegation des pagus Vilcias vorbehalten, also den Würdenträgern des genannten Treverer-Verwaltungsbezirkes.
Natürlich wurde der Altar zu Ehren des Kaiserhauses - für Mars (der hier vor Ort am Marsberg als heilender und zur Fruchtbarkeit verhelfender Gott auftritt), die keltische Göttin Ancamna (wahrscheinlich in ähnlicher Funktion) und dem Schutzgeist des Unterbezirkes Vilcias errichtet und zwar von Gaius Serotinius Iustus, der damit ein Gelübde erfüllte.

Eine weitere Inschrift besagt, dass die Sitzbank restauriert wurde:
Zu Ehren des vergöttlichten Kaiserhauses hat Bittius Benignius Acceptus für den Gott Intarabus (die Sitzbank) wiederhergestellt.

An allen kultischen Standorten der Spätantike im gallischen Raum tauchen die römischen Götter in Kombi mit dem entsprechenden keltisch zuständigen Göttern/Göttinnen auf. Zum Beispiel Merkur mit Rosmertha oder Epona, Mars mit Lennus, Apollo mit Syrona, etc. Man hatte vorchristlich anscheinend kein Problem mit dem göttlichen Nebeneinander für die gleiche Aufgabe. Man dachte bestimmt: Doppelt genäht, hält besser.

Keltenfeiertage

01. Februar – Imbolc/Maria Lichtmess/keltischer Frühlingsbeginn
Symbole: Kerze, Herdfeuer
Das Kerzenfest ist der Tag der Wiedergeburt des Lichts. Er ist auch bekannt als "Lichtmess", was bedeutet, dass man wieder ohne Kerzen leben kann, man kann das (künstliche) Licht wieder "missen".
Es ist der Herrschaftsantritt der weißen, jungfräulichen Göttin, die auch in der griechischen Artemis wiederzufinden ist. Ihre Pflanze, die Artemisia, besser bekannt als Beifuß, zählt schon seit der Antike zu einer der wichtigsten Hexenpflanzen. Mit ihr wurde die Wohnstube von den Geistern der langen dunklen Winterzeit gereinigt. Zu Imbolc, dem Fest des beginnenden Lichts, wird die Göttin mit einem Freudenfeuer begrüßt. Ebenso wird vielerorts eine brennende Kerze von Haus zu Haus getragen, um das Feuer der Brigid, der Göttin der Inspiration und des Lebens, ins Haus zu tragen. Es wird auch gerne orakelt, was das zukünftige Jahr bringen wird. Zeitgleich startet das Faschingstreiben, bei dem die letzten Geister des Winters quasi hinfort gelacht werden.

14. Februar / Valentinstag – Vali:
Fest der Familie, Vali (Sohn Odins) gilt als Beschützer der Familie und Verkünder des sich nähernden Frühlings und Ostaras
Vali verschießt Lichtstrahlen / Lichtpfeile und gilt somit auch als Liebesgott, Fest der Liebe.


21.03. - Kerzenfest/Ostaria
Der Name leitet sich von der Himmelsrichtung der aufgehende Sonne – OSTEN – ab.
Ostern ist bei den Germanen Ostara, der Göttin des Lichts und des Lebens, geweiht (angelsächs. Eastre, vgl. engl. easter).

Am 21. März, dem Frühlingsanfang sind Tag und Nacht gleich lang. Ab dem 22. März werden die Tage schnell wieder länger. Die Sonne siegt über die Dunkelheit – der Sommer über den Frühling. Wartet man nun noch auf den darauf folgenden Vollmond, um auch dem Mond seinen Tribut zu zollen, feiert man das Fest zwischen dem 22. März und dem 25. April, je nachdem, auf welches Datum der Frühlingsvollmond fällt.
Das Ostarafest ist der Göttin der Morgenröte geweiht - entsprechend wird die positive Kraft des Neubeginns gefeiert. Die Begleittiere der Göttin für das erwachende Leben sind Hasen (Fruchtbarkeit) und Ei (Fruchtbarkeit), Vögel und Marienkäfer. Diese Zuordnung hat sich bis heute auch im Christentum erhalten.  Das Dunkel der Winterzeit ist nun endgültig besiegt, und allerorts regt sich Leben.

Ostern ist die Zeit des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht. An diesem Tag sind deren Kräfte ausgeglichen. Ostern ist die Zeit der Rückkehr des Lebens.

                       

01.05. Feuerfest Beltaine
Nacht zum 1. Mai
Symbole: Feuer, Blumen, Maibaum
In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gingen die Kelten auf eine Waldlichtung und entzündeten ein großes Feuer, um das sie die ganze Nacht tanzten. In vielen Teilen Europas ist dieses Fest auch unter dem Namen "Walpurgisnacht" (auch zu Ehren der Göttin Walburga) bekannt. Das Feuerfest stellt den Übergang vom Frühling zum Sommer dar und ist Belenos, dem keltischen Lichtgott, geweiht.

Beltaine = leuchtendes Feuer = Feuer des Lichtgottes Belenos (Bal, Baldur),
Fest der Reinigung zwischen den Feuern und Fest der Fruchtbarkeit – Maibaum
Beltane, was „leuchtendes Feuer“ bedeutet, ist eines der vier großen heidnischen Hauptfeste. Ein Fest zum Übergangszeit vom Frühling zum Sommer. In vielen Gemeinden werden bis heute an diesem traditionellen Feiertag auf dem Dorfplatz Maibäume als Symbol der Fruchtbarkeit aufgestellt. Es wird gefeiert, getanzt und geliebt. Dies war auch der Grund, warum die christlichen Kirchenherren dieses orgiastische Freudenfest auf das Schlimmste verteufelten und strengstens verboten. Jedoch ist ihnen dies bis heute noch nicht vollständig gelungen. Maibäume stehen immer noch und die Erinnerung an „Hexentänze“ dieser Nacht werden auch weiterhin für einen Heidenspaß sorgen.


21.05. -  Frühlings-Tag- und Nachtgleiche

Heute fällt Pfingsten meist in diesen Kalenderbereich – Frühlingsthing:        
Vermutlich wurde der Zeitpunkt des Festes durch die Christianisierung nach vorne verschoben. Es ist aber auch kein genaues Datum überliefert. Zum Sommeranfang wurde ein Fest zu Ehren aller Götter gefeiert. Man hielt Gericht auf den Thingplätzen, das gesamte Volk vergnügte sich, man verglich sich im Kampf und nahm die jungen Männer in den Kreis der Krieger auf. Novizen erhielten die Priesterweihe.


21.06. – Litha - Sommersonnwende/Johannisnacht
Symbole: Eiche, Eichenlaub
Die Sommersonnenwende, die astronomisch den Sommerbeginn markiert, ist traditionell die Mitte des Sommers: der längste Tag un ddie kürzeste Nacht des Jahres, an dem die Sonne den Höhepunkt ihrer Bahn am Himmel erreicht. Die Nacht der Sommersonnenwende wird zumeist mit der Sonnwendfeier begangen, die mit dem Abbrennen eines Feuers verbunden ist. Dieser Brauch wurde in die christliche Tradition aufgenommen und führte zu den Johannisfeuern, die in den Alpenländern am Tag Johannes’ des Täufers (24. Juni) entzündet werden. In England wird ein großes Sonnwendfest in der Kultstätte Stonehenge (England) von Angehörigen eines Ordens gefeiert, der noch die Tradition der Druiden pflegt. 
Gleichzeitig wird das Fest Baldurs gefeiert, auch für ihn mit Freudenfeuern. Wasser, das aus einer Quelle geschöpft und in dieser Nacht geweiht wird, soll mit starker, magischer Energie aufgeladen sein.

Das Fest ist aber auch nach Juno benannt, der römischen Göttin der Fruchtbarkeit und Namensgeberin des Monats Juni. Sie wird gerne in Liebesangelegenheiten um Hilfe gebeten. Mittsommerkräuter wie z. B. Johanniskraut, Lavendel und Margeriten werden in dieser magischen Nacht der Göttin geweiht. Auch heute werden dazu noch große Feuer entzündet - auch heute noch, nur christlich überdeckt als Johannesfeuer. Früher glaubten die Menschen auch, dass in der kürzesten Nacht des Jahres die Götter auf die Erde kommen. Die Menschen tanzten um die Sonnwendfeuer, pflückten Heilkräuter und warfen sie in die Flammen. Girlanden aus Efeu, Johanniskraut, Schafgarbe und Wegerich sollten - um die Haustür gewunden - vor bösen Geistern schützen.


15.07. -15.08. Kornfeste/ Lughnasad:
Höhepunkt: Nacht zum 1. August
Fest der Fruchtbarkeit und Ernte
Symbole: Sichel, Brot und Weizen
Das erste der ursprünglich drei Erntedankfeste, Festtag von, Lugh des keltischen Gottes des Lichts mit druidischer Weisheit. 

Dieses Fest wird auch zu Ehren der großen Erdenmutter gefeiert. Bereits unsere Ahnen haben sie um reiche Ernte und um Schutz gegen Unglück, Unwetter oder Schädlinge angefleht. Kräuterfrauen nutzen die Tage um Lughnasad zum Sammeln der Heilkräuter, die sich besonders in diesen Tagen in voller Pracht und Kraft zeigen.

Lugh wurde christlich mit Luzifer identifiziert und Lughnasad wurde zum Tag Luzifers und seines Sturzes in die Hölle, - somit christlich nicht als Feiertag sondern als Unglückstag ausgewiesen.  Die Lughnasad-Bräuche wurden auf andere Erntefeste übertragen.


31. Juli - nach alter Kalendereinteilung der Sommeranfang

21.-23. September
Herbst-Tagundnachtgleiche/Mabon
zweites, vorchristliches Erntedankfest
Symbole: Weinrebe, Traube, Füllhorn
Mabon, Herbst-Tag- und Nachtgleiche. Ein Fest des Ausgleichs und der Harmonie. Es wird zu Ehren von Ceres, der Erntegöttin, zelebriert. Die Felder sind abgeerntet, die Blätter auf den Bäumen zeigen sich im prächtigsten Farbenspiel. Überall liegen die Tische voll mit den Gaben von Mutter Erde. Um Mutter Erde zu danken, war es früher Brauch, auf den Feldern einige Ähren stehen lassen und diese mit bunten Bändern schmücken.
Diese Fest ist Bestandteil vieler Religionen. Die alten Israeliten feierten bereits das so genannte Laubhüttenfest. Wie viele alte Bräuche wurden Ernterituale von der Kirche übernommen. Im Mittelalter wurde aus dem ersten geernteten Korn am 1. August die Hostie gemacht. (Siehe Kornfest!)  Heute ist das Erntedankfest ein inoffizielles religiöses Fest, das meist am letzten Sonntag im September oder früh im Oktober gefeiert wird. In den USA feiert man im November den Thanksgiving Day.

01.10. Haust - drittes Erntedankfest

31.10/01.11 - Samhain/Allerheiligen, Ende, bzw. Beginn des keltischen Jahres, Fest der Toten
Am Abend vor dem 1. November feierten die Kelten das Totenfest. Sie glaubten, dass Saman, der Gott der Toten, an diesem Abend Scharen von bösen Geistern herbei rief, die bisweilen sogar Kinder, die sie für würdig befanden, in ihre Welt mitnahmen. Die Druiden, die Priester der Kelten, entfachten große Feuer, um all diese Geister abzuwehren. Die Eltern höhlten Kürbisse aus und schnitzten erschreckende Gesichter, ein druidisches Schutzsymbol, hinein. Dann wurden die Kürbisse ans Fenster gestellt, um die Geister abzuschrecken. Dieser Brauch wird heute noch gefeiert und ist unter dem Namen "Halloween" bekannt.

Der Zusammenhang zwischen heidnischem und christlichem Gedankengut besteht auch im Glauben der Kelten, dass an diesem Abend die Geister der Toten wieder ihre irdischen Wohnstätten aufsuchten. Aus diesem Grund lag es auch nahe, dass die katholische Kirche, als Allerheiligen 835  offiziell von Papst Gregor IV. eingeführt wurde,  den 1. November wählte, weil es der damaligen Kirchenpolitik entsprach, demonstrativ heidnische durch christliche Verehrungsformen und Festtage zu ersetzen.


01.11., 11.11. Nebelmond:
Gedenken an die Helden, die in Kriegen gefallen sind, Gedanken um für Frieden und Freiheit zu kämpfen oder zu verteidigen, heute Martinstag und Volkstrauertag sowie Totensonntag

21.12. - Yule Wintersonnwende, alle Häuser wurden mit Tannen oder Mistelgrün geschmuckt

Die Julnacht, die Nacht der Wintersonnenwende, ist die längste Nacht des Jahres, in der in der nordischen Mythologie die Rückkehr des Lichts gefeiert wurde, ein Fest, bei dem riesige, mit Grün und Bändern geschmückte Baumstämme zu Ehren der Götter und der Sonne verbrannt wurden, die heller scheinen sollte. Der altgermanische Festname Jul (engl. yule) ist ein Mehrzahlwort und bezeichnet nicht nur das eigentliche Julfest, sondern auch die Tage bis zum Jahresbeginn. 
Die Rückkehr des Lichts ist aufs Engste mit der symbolischen Wiedergeburt Baldurs, des Lichtgottes der nordischen Mythologie, verbunden. Baldur ist der Sohn des germanischen Götterkönigs Odin und dessen Gattin Frigg. Als seine Mutter  träumte, dass sein Leben bedroht sei, entlockte sie den Kräften und Wesen der Natur den Schwur, Baldur kein Leid anzutun, vergaß dabei jedoch die Mistel. Der hinterhältige Riese Loki legte dem blinden Zwillingsbruder Baldurs einen Mistelzweig als Pfeil in die Hand und ließ ihn damit auf Baldur zielen. Baldur stürzte mit durchbohrtem Herz tot zu Boden...

Fest zur Wintersonnenwende, die Sonne hat den südlichen Wendekreis erreicht, die längste Nacht des Jahres. Jul ist die weihevolle Nacht = Weihnachten, in der auch Baldur wiedergeboren wird, (Parallelen zum christlichen Weihnachtsfest sind unverkennbar, siehe auch Geburt Sols und Mithras), der Mistelzwei, der Baldur den Tod brachte, wird jetzt zum Heilssymbol, Licht und Wärme wird wieder kommen (viele Kerzenlichter), der Lichterbaum als immergrüner Weltenbaum, Familienfest mit Gabentausch, das 13 Tage dauert – die erste Nacht des Julfestes und 12 weitere Tage, die stellvertretend für zwölf Monate des Jahres stehen (heute: 24.12. bis 6.1.). Ende und Beginn – Tod und Wiedergeburt verschmelzen miteinander.
Saturn, der Herr der Kälte und des Eises, tritt gemeinsam mit Percht oder Hel, der Göttin des Todes und der Unterwelt, seine Herrschaft an. Mit dieser Nacht beginnen auch die Raunächte, in denen Wotan mit seinem Gefolge - zu dem Geister, Hexen und Wölfe zählen - in "wilder Jagd" durch die Lüfte prescht.

25.12. - 1. Tag nach der Wintersonnwende, an dem man mit blossem Auge feststellen kann, dass die Sonne wieder früher auf- und später untergeht.
römischer Feiertag des Gottes Sol invictus (der unbesiegte Sonnengott)
Im vorderasiatischen Raum feierte man die Geburt des indischen Lichtgottes Mithras, die Ägypter huldigten mit dem Isiskult der Geburt des Horus, und die Römer hielten Feste zu Ehren des Gottes Saturn sowie seiner Gemahlin Ops am Tag "Sol Invictus", am Tag des unbesiegbaren Gottes, ab. Dazu kamen heidnische Bräuche der Germanen wie das Mittwinterfest, ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest, sowie das Julfest oder der Wotanskult.


Die keltischen Naturheiligtümer wie Felsen, Bäume, Grotten, vor allem Quellen wurden später teilweise zunächst vom Mithraskult überbaut, später christlich "begraben". Die meisten uralten Weihestätten, egal ob keltisch, germanisch, römisch und griechisch wurden überbaut, weil sich das Volk einfach nicht davon abhalten liess, an diesen uralten heiligen Orten ihre alten Götter und Göttinnen zu verehren. Also hat man sie einfach umgewidmet. So stehen denn heute die grössten Kathedralen und die meisten Kapellen auf ehemaligen Naturheiligtümern, insbesondere über keltischen Quellheiligtümern (Chartres, Notre Dame, Echternach, u. v. m.)


Viele Kultorte von Göttinen wurden durch die christliche Mutter "von allem" ersetzt und mit Marienkapellen überbaut. So wundert es dann auch nicht, wenn man z.B. im Eifeler Maifeld auf irgendwelchen Hügeln im Feld plötzlich eine Kapelle stehen sieht. Garantiert war dort mal ein keltischer Kultort.
Und die Verehrung der  "Großen Mutter", der gebenden Erde, der mildtätigen Beschützerin, wurde auf die christliche Marienverehrung übertragen. Da hat die katholische Kirche keine andere Möglichkeit gehabt, weil die Leute, vor allem die Frauen, davon einfach nicht abzubringen waren.


Wenn man es genau nimmt, führen die Christen ihre religiösen Rituale immer noch zu den uralten Terminen und an den uralten Orten der Natur- und Götterverehrung durch, oft sogar mit noch deutlich sichtbar angelehnten Ritualen und Ritualmitteln.


Das ganz normale Leben


Die Kelten lebten gerne in befestigten Höhenlagen - in einem Oppidum
Befestigt wurden die Anlagen mit der typischen Holzfachwerk-Stein-Mauer




Der typische keltische Kapuzenmantel


Keramik wurde auf Töpferscheiben hergestellt, sogenannte Napoleonshüte (der Form wegen so genannt) als Reibsteine auf den Getreidereiben genutzt. Die Basaltsteine aus Mayen wurden im ganzen gallischen Raum gefunden.


                                      

Rennofenaufsatz (Mainz), der Schornstein über einer Schmelzgrube


Metalle/Eisen wurden in so genannten Rennöfen gewonnen und weiter verarbeitet. 
Hanf, Wolle und Flachs waren die Rohstoffe für Seilereien, Tuchweber und für das auch anderswo begehrte, karierte gallische Tuch. (siehe Seite über Fasern).


Fachwerkhaus mit Gemüsegarten und Zaun drumherum


Die Fürstensitze lagen immer an den damaligen Haupthandelswegen, auf denen z. B. Zinn aus Britannien nach ganz Europa verhandelt wurde. An den Kreuzungspunkten von Handelsrouten, Flussmündungen und Furten bauten die Fürsten ihre befestigten Stützpunkte. Da eigentlich immer schon alles so war wie auch heute, werden die Fürsten Wege- und Handelszölle erhoben und ihren Reichtum so gemehrt haben. So fanden im Handelsaustausch riesige und prächtig verzierte, etruskische Bronzeeimer (Situlen) und Schnabelkannen für Trinkgelage aus Italien den Weg nach Gallien. Man demonstrierte gerne Reichtum und griechisch-italische, etruskische Kultur, vielleicht kamen die Dinge auch im freundschaftlichen Austausch der Macht- und Handelspartner als Geschenke nach Gallien. Auch Goldschmuck wurde importiert und es gab Handelskontakte, die sogar chinesische Seide nach Mitteleuropa brachten.


  



Um 380 vC werden die Höhensiedlungen aufgegeben. Nicht nur in Gallien, sondern in ganz West- bis Osteuropa. So ganz ist dieses Phänomen noch nicht geklärt. Da es zu dieser Zeit aber nachweislich eine klimatische Verschlechterung in unseren Breiten gab, die möglicherweise eine Ernährungskrise zur Folge hatte, könnte dies ein Grund gewesen sein.

Auch die französischen Könige sind in der Französischen Revolution eigentlich nur deshalb gestürzt worden, weil sie in einer mehrjährigen Hungerkrise, die während der europäischen "kleinen Eiszeit" stattfand, nicht reagierte und dem Volk die Lagerbestände an Getreide nicht ausgegeben hat.

Vielleicht erging es den Fürsten und Religionsführeren in einer ähnlichen Krise genauso. Wahrscheinlich gab es eine oder mehrere Missernten. Keltische Bevölkerungsanteile mussten auswandern, bzw. zu Eroberungszügen aufbrechen, um die Bevölkerung vorm Hungertod zu retten. Besonders bekannt sind die Eroberungszüge dieser Epoche nach Rom (-387) und Delphi (-279). Zu dieser Zeit werden Kelten im Mittelmeerraum als Söldner engagiert.

Die keltische Landwirtschaft basierte u. a. auf Erbsen, Saubohnen, Weizen, Haselnüsse, Hirse, Gerste, Leinsamen, Mohn (in Lössgebieten), auf Milch- und Käsewirtschaft. Schwein, Rind, Schaf und Ziege wurden gehalten und genutzt.

Ab 200 vC sind die klimatischen Bedingungen wieder besser. Allerorten werden Oppida als Machtzentren gebildet, befestigten Städte auf Hügeln und Bergspornen (wieder) zur Bewachung der Handelswege und Handelsplätze errichtet. In dieser Phase beginnen die Kelten, eigene Münzen zu schlagen. Einige Oppida bestanden bis in die Spätantike. Zu dieser Zeit wird die berühmt-berüchtigte keltische Reiterei zum römischen Militärdienst verpflichtet. Da die Kelten - zumindest die Kriegerkaste, als mutige und der Ehre halber als höchst leichtsinnige Kämpfer galten, darf man annehmen, dass es auch untereinander oft zu Kampfhandlungen zwischen den Stämmen/Gauen kam.


                              
      Kriegergrab vom Belginum, Museum Festung Ehrenbreitstein - mit zerstörtem Schwert und Dolch

Dann kam Julius Caesar um 50 vC auf die Idee, vom heutigen spanisch-französischen Katalonien aus Gallien zu erobern. Er brauchte viel Geld und eigene Truppen, um Rom für sich erobern zu können. Da kamen die reichen gallischen Fürstentümer als Eroberungsziel gerade recht. Da die Kelten wohl in Stammesorganisiationen, bzw. in von Fürsten regierten pagi/Gauen organisiert waren und sich bei jeder besseren Gelegenheit vermutlich gegenseitig bekämpften oder zumindest unterschiedliche politische Interessen verfolgten, bekamen sie auch keine vereinte Streitmacht auf die Beine, um Caesar genügend Widerstand bieten zu können. Vielleicht ist dies auch der Grund dafür, dass - ähnlich wie in Nordamerika während der Landnahme durch die Europäer - die zerstrittenen Volksstämme keine gemeinsame Strategie gegen die römische Eroberung gefunden haben und ziemlich sang- und klanglos überwältigt wurden. Alesia ist ein gutes Beispiel dafür.

Einige Oppida wurden in römische Militärzentren, Burgi oder Kastelle umorganisiert. Keltische Ansiedlungen werden an den strategsich wichtigen Strassenkreuzungen und Handelswegen übernommen, bzw. gleich daneben römisch neu gegründet, wie Dijon oder 17 vC Augusta treverorum/Trier oder Bliesbrück/Reinheim. (siehe Seiten Trier und Bliesbrück/Reinheim)

Jedenfalls hatten die Feldzüge Cäsars und die Machtübernahme der Nachfolger relativ schnell die Verbindungswege zwischen dem Mittel- und dem Nordmeer und der Biskaya in der Hand und gaben sie 400 Jahre lang nicht wieder her. Die Römer verlagerten einige der alten keltischen Handelswege und setzten so einige Höhensiedlungen ins Abseits (wie z. B. den Titelberg in Luxemburg). Damit verloren die keltischen Fürsten ihre Geldquellen und waren bereit, ihre Führungspositionen in den Dienst der römischen Verwaltung (und Ausbeutung) des eroberten Gebietes zu stellen. So fand die Beeinflussung und der Kulturwechsel in den eroberten Gebieten überall einerseits über die Führungsschicht ihren Weg, andererseits über das Volk, nicht zuletzt unterstützt durch die Bequemlichkeiten und Belustigungen, die eine Stadt nach römischem Vorbild bieten konnte, wie Thermen, Theaterbauten und Rennbahnen.

Wahrscheinlich gab es erstmals unter den keltischen Stämmen sozusagen einen Zwangsfrieden per römischer Militäraufsicht, der einer höheren Produktions- und Gewinnrate bestimmt dienlich war. Einige Karten zeigen die schon meist in keltischer Zeit bestehenden Verkehrswege, die von den Römern zum Teil optimiert, begradigt und ausgebaut wurden.




Region zwischen Xanten und Metz

Südöstliche von Metz der Seille/Salia-Fluss und der Ort Marosallum/Marsal

Die Karte von Südfrankreich und der heutigen Costa Brava Kataloniens
geographische Bezeichnungen in Gallien und in der
Provinz Tarragonensis:


Antunnacum - Andernach am Rhein
Ardinigo - Erden/Mosel
Arelate - Arles/Provence/Südfrankreich
Argentorate - Straßburg/Frankreich
Augusta Treverorum - Trier
Barcino - Barcelona
Belginum - bei Wederath/Hunsrück
Beda Vicus - Bitburg/Eifel
Bertriacum - Bad Bertrich/Eifel
Bingium - Bingen am Rhein
Bodatius vicus - Vic-sur-Seille/Lothringen
Bonna - Bonn am Rhein
Bodobrica - Boppard am Rhein
Burdigala - Bordeaux/Südwestfrankreich
Cardena - (Treis-)Karden/Mosel
Colonia Claudia Ara Agrippinensium - Köln am Rhein
Confluentes - Koblenz am Rhein
Decempagi (10 Gaue) - Tarquimpol/Lothringen/Frankreich
Divio - Dijon/Frankreich
Divodurum mediomatricorum - Metz/Lothringen



Emporion - San Marti d'Empuries bei L'Escala/Costa Brava
Hercynia Treveris - Hunsrück (Name nicht historisch überliefert)
Illiberis/Helena ab 4. Jh. - Elne/Roussillion/SFrankreich
Lugdunum - Lyon/Frankreich
Magos - Mayen/Eifel
Marosallum - Marsal/Lothringen
Massalia - Marseille
Narbomartius - Narbonne/Südfrankreich
Mogontiacum - Mainz am Rhein
Pons saravi - Saarburg
Saravus vicus - Saarbrücken
Regiomagus - Remagen am Rhein
Rhodes - Rosas/Costa Brava
Ruscino - Perpignan/Roussillon/Frankreich
Sentiacum - Sinzig am Rhein
Tarraco - Tarragona/Spanien
Tolosa - Toulouse/Südfrankreich
Túrissa - Tossa de Mar/Costa Brava
Vosolvia - Oberwesel am Rhein

Rhodanus - Rhone
Rhenus - Rhein
Mosella - Mosel

Salarus Fluvis - Seille
Keltische Götter in Lothringen:

Jupiter wird auch gleichgesetzt mit Tanaris, das keltische Zeichen für den Gott ist das Rad mit 8 Speichen
Jupiter Optimus Maximus Dolichenus – Baal v. Dulug – Kriegsgott Syriens/Gleichsetzung m. Jupiter
Isis – Himmels/Auferstehungs-Fruchtbarkeitsgöttin aus Ägypten; straffe Kultorganisation wie Kirche, Isiskult, Isis/Magna-Mater-Tempel Mainz (Statuen beider Göttinen)
Mithras – Lichtgott/Sonnengott (aus Persien)

Matronae/Matres – Muttergottheiten für Segen, Wachstum, Fruchtbarkeit in vielerlei verschiedenen Aufgaben, Darstellung meist 2 ältere Frauen rechts und links einer Jüngeren, mit Haube, Umhang, Früchten im Schoß) große Verbreitung im römischen Reich

Grannus – kelt. Wasser- und Heilgott (röm. Apollo) Aquae Granni = die Wasser des Grannus = Aachen
Sirona – Quell- und Heilquellgöttin ist seine Begleiterin (Denkmal bei einer Quelle Nähe Bitburg)
Sirona/Apollo/Hygeia – ein keltisch-römisches Dreiergespann von Quell- und Heilgöttern
Apadeva – Wassergöttin (Köln)
Icovellanuna - Quell-Heilgöttin
Verandunus, zus. m. Inciona (Quellgöttin) bei Niederanven

Victoria – Siegesgöttin, Altar von der Kölner Rheinflotte
Vagdavercustis – germ. Göttin der Kriegskunst
Sunuxsal – Stammesgöttin der Sunuces/Aachen

Hercules Victori – Kulttag 12./13.August eine Art Heiland, Bezwinger von Unheil, auch Patron der Feldlazarette; wird insbesondere vom Militär und wegen seiner Kraft auch bei Steinbruch-, Straßen- und Hafenarbeitern verehrt.
Vulcanus – Beschützer der Schmiede
Sucellus (Gott des Todes und des Lebens)

Bugius
Degouexis
Vosegus/Silvanus – Wald- und Jagdgott (Donon/Vogesen), in Verbindung mit röm.
Cernunnos - bekannt über Felsrelief als geldspeiender Hirschgott und Jüngling mit Füllhorn (Jagd u. Fruchtbarkeit)
Diana – Göttin der Wälder, der Tiere und der Jagd
Artioni Biber – Wald- u. Bärengöttin (Menhire bei Echternach)
Intrarabus – (Wald- Vegetation)
Bacchus und Sucellus
(Gott des Weinbaus und der Winzer)
Vitis – weibl. Verkörperung der Rebe

Artemis -
Minerva – Göttin der Handwerker
Nehalennia – germ. Göttin, Patronin des Schiffhandels und der Fruchtbarkeit/Köln
Hekate - Wegegöttin
Visucius
Mercur/Cissonius
(verkörpert Werte des Friedens und der höheren Kultur) und Rosmerta (die grosse Seherin, meist in Verbindung mit Merkur).
Epona (Schutzgöttin der Reiter, Pferde-Züchter, Reisende)

Vagdavercustis – einheimische Kölner Göttin
Sabinus – Schutzgott der Vosugonen/Titelberg
Surburo – Felsrelief mit Löwe und Stier (Treverer/Mediomatriker-Götter)



Heiligtümer:
viele Quellheiligtümer, Menhire, Naturschauplätze
keltische Umgangstempel, später romanisiert in den typisch gallo-römischen Umgangstempel
Mithras-Heiligtümer meist in Höhlen

Der römische Götterhimmel hatte seine Ursprünge in der griechischen Überlieferung. Hera entsprach Juno, Jupiter dem Zeus, usw.
Als die Römer Gallien übernahmen, waren sie - wie anderswo - so schlau, die religiösen Vorstellungen der unterlegenen Gebiete nicht zu unterdrücken, sondern den Kreis der vielfältigen Göttinnen und Götter in Überdeckung mit den römischen zu bekommen. So bekamen Jupiter eine Personalunion mit dem keltischen Tanaris, der wichtige keltische Wasser- und Heilgott eine Entsprechung mit Apollo und Mercur bekam in den meisten Fällen die keltische Rosmertha, als Kollegin für den Schutz von Handel und Kultur zur Seite.

Die alten keltischen Kultorte und Tempel wurden nun für die Göttlichen aus beiden Kulturkreisen romanisiert und am gleichen Ort verehrt.
Grannus/Apollo, Merkur/Rosmertha, Apollo/Sirona und Hygeia - ein Quell- und Heil-Dreiergespann, Lennus/Mars - ebenfalls in ihren Aufgaben als Heilbeauftragte.

Wichtig war dem römischen Imperium, dass der Kaiserkult von allen vollzogen wurde, als Zeichen für die Anerkennung der römischen Herrschaft. Für diese Aufgabe gab es sogar spezielle Priesterkreise, und vor allem musste man für die Durchführung des Kultes KEINE römische Adelszugehörigkeit besitzen, sondern konnte z. B. als Gallier über diesen Kultdienst auch in der römischen Gesellschaft aufsteigen un wichtig sein.

Die einzige Religion, die gegen diese Verehrung eines vergöttlichten Kaisers aufmuckte, war das Christentum, was es mit langer Verfolgung bezahlte, bis es zur Staatsreligion aufstieg. Und als dies gelungen war, begann die Verfolgung aller anderen Religionsäußerungen, egal ob keltisch oder Mithras- oder Isiskult.
In Gallien wurden die Tempel niedergerissen und abgefackelt. Trotzdem blieben viele Menschen auf dem Land ihrer alten Religion lange verhaftet. So ist denn auch das Wort für einen gallischen Gaubewohner (pagus = Gau, Gaubewohner = pagane) zum Synonom für den ungläubigen Heiden geworden. Das Christentum setzte sich im gallischen Raum erst mit der merowingischen und fränkischen Herrschaft durch und wurde, jenseits des Rheins in Germanien, ab Karl dem Großen blutig mit dem Schwert durchgesetzt.

Da die "Heiden" sich von ihren Kultorten nicht ohne Weiteres abbringen ließen, überbaute das Christentum schliesslich die alten Quellheiligtümer und Kultorte mit Kapellen, Kirchen und Kathedralen. So sind die Fundamente der Krypta z. B. in Echternach vor ein paar Jahren geöffnet worden, so dass man das alte Quellheiligtum sogar wieder besichtigen kann.

Religion findet also immer wieder und immer noch an ursprünglich "heidnischen" Kultorten statt, nur die Bauten und die Rituale haben sich geändert.

Eine umfassende Berichterstattung über die Religion im römischen Reich ist auf einer separaten Seite zu finden.