Projekttitel: Raubritter


05.10.2019
55 Seite/ die ersten beiden Kapitel geschafft!
Besuch der Burg(en) Thurant an der Mosel. Auch hier wieder Kletterei über gefühlt eine Million Stufen durch die beiden Burgteile. Bei jedem Burgbesuch enthüllt sich doch immer wieder ein bemerkenswertes Detail des damaligen Lebens, das man so gar nicht erwartet hätte!



23.09.2019
Was tut man nicht alles, um sich die Lage eines Handlungsortes in echt anzuschauen. Da bin ich am Wochenende doch tatsächlich zur Virneburg hinaufgekrabbelt, um die Situation vor Ort auch naturgetreu nachzeichnen zu können!



03.09.2019
Die Rechercheergebnisse mit den ausführlichen Lebensdaten der historischen Personen an der Wand. Es ist einfach einfacher, sich mal grad herumzudrehen und eine Textstelle nachzulesen, als mehrere Dateien auf dem Bildschirm übereinanderliegen zu haben.
Die ersten 35 Seiten Grundtext des neuen Rheinland-Saga-Bandes sind schon geschrieben. Ich hoffe doch sehr, dass mein "Muserich" mich weiterhin so regelmässig küsst.




08.08.2019
erste Rechercheergebnisse - die Zeittafel wichtiger Ereignisse und Grunddaten von Königen, Erzbischöfen, Päpsten und Daten in der Welt, Europa und unserer Region im Romanzeitraum.




18.07.2019
Lese weiter Literatur übers Mittelalter.
Jetzt werde ich jetzt einiges zu tun haben, die aus den Büchern ermittelten und abfotografierten Infos in meine Zeitrahmen-Excel-Tabelle einzufügen. Naja.. bei 35-40 Grad im Schatten ist der Nord-Ost-Platz vor dem PC sowieso der beste Ort, den Tag zu verbringen!
Und wie immer, wenn die Infos sich in meinem Köpfchen zu einem Handlungshintergrund verdichten und ich die Profile meiner Hauptpersonen erarbeite, träume ich auch schon öfter mal von möglichen Handlungabläufen, in die sich die Menschen im Roman verstricken werden.


26.06.2019
Und schon geht es weiter
!
Natürlich habe ich mich wieder in einen Zeitraum für meinen Mittelalterroman verguckt, der sowas von einer dünn dokumentierten Historie hat, dass es schon fast wieder schön ist. Ausgerechnet aus diesen 70 Jahren im 13. Jahrhundert fehlen in Deutschland, Spanien und Frankreich überall genauere Dokumentationen über das, was in der Zeit dort abging. Allerdings sind die persönlichen Historien der royalen Hauptpersonen gut verfolgbar, sogar bis vor die Schlafzimmertüren. Wobei man nicht immer so genau weiss, wer da hinter den Schlafzimmertüren das Bett mit jemandem teilte.
Zum Glück wurden in "meinem" Romanzeitraum Garantie- und Schenkungsurkunden ausgestellt, an Klöster, Städte, Erzbischöfe und die unehelichen Kinder aus diversen Verhältnissen, die mit Adelstiteln und Pfründen bedacht wurden, um ihr Leben angemessen führen zu können.
Viele regionale Namen tauchen als Unterzeichner und Zeugen unterschiedlicher Urkunden auf, so daß man doch eine ganze Menge realer, erlauchter und weniger erlauchter Charaktere in die Romangeschichte einbauen kann.

Um natürlich wieder eine gesamteuropäische Komponente in die Geschichte hineinzubringen und einige Fantasiecharaktere die historisch überlieferte Personenliste auffüllen sollen, habe ich im Urlaub die Geschichte Kataloniens für den anvisierten Zeitraum ermittelt, mir die Gegend nochmal mit einem Mittelalterauge angesehen und Hintergrund-schauplätze gefunden, wo mein spanischer Caballero seine Heimat haben wird.
Warum überhaupt Spanien, bzw. Katalonien? Weil Alfonso, der König von Kastilien, sich ebenfalls zum deutschen König wählen lassen wollte!

Es war ganz schön mühsam, sich durch die Büchereiliteratur von Roses auf Katalanisch und Spanisch durchzuackern. Ist aber auch interessant, dass der Blickwinkel auf die Historie aus spanischer Sicht etwas anders ausfällt, als aus deutscher Sicht und manches aus dieser Sicht auch verständlicher ist.

Die französische Gegend rund um Bordeaux kenne ich von früher, da habe ich, mit dem Auge auf google-maps, sowohl einen Ort, als auch einen Namen für meinen Chevalier gefunden, der eine Rolle spielen wird. Weshalb nun auch noch ein Chevalier aus dem heutigen Frankreich? Weil Richard, als Enkel seiner Großmutter Eleonore von Aquitanien, ein Erbrecht auf diese Ländereien auf dem Kontinent beanspruchte. Also habe ich auch noch die Ereignisse in England in einem hübschen Sachbuch - auf Englisch - nach gelesen. Im Nachhinein bin ich mehr als glücklich, dass man mir in meiner Schulzeit Englisch und Französisch beigebracht hat. Französisch diente dann auch als gute Grundlage, um Spanisch zu lernen und in der Kombi aus Französisch und Spanisch auch noch mit Katalanisch - zumindest im Geschriebenen - einigermaßen klarzukommen!
Fremdsprachenkenntnisse sind eben eine gute Basis, seinen Horizont zu erweitern!